Foto: Hartmut Ulrich
Damals, gegen Ende des ersten Corona-Lockdowns 2020, kam der ältere Sohn aus der Schule. Er hatte da was gemacht, hm. Im Kunstunterricht. Keine Ahnung wie er auf den Gedanken kam, aber es wurde dieser wundervolle Haufen, sogar im Ofen gebrannt und deswegen beständig für eine Ewigkeit. Das Werk erscheint mir im weiteren Verlauf der Geschichte in immer kürzeren Abständen als ideal geeignet, um die Gesamtsituation in einem einzigen Bild zusammenzufassen.
Humor ist schließlich die beste Möglichkeit, um mit wirklich ... Zeiten umzugehen. Seinerzeit hatte ich gepostet (auf FB, wo ich seit langem nicht mehr bin):
"Ja zum Glück sind die Kinder wieder in der Schule, lernen was fürs Leben und holen den monatelangen Bildungsrückstand auf, zum Beispiel im... Kunstunterricht. Als gesellschafts-, politik- und kirchenkritische Töpferarbeit (jeder nur eine Fliege, bitte) durchaus pointiert auf den Punkt gebracht, wie ich finde.
Guten Abend."
Und das war vor [hier bitte gesellschaftliche und politische Multikrisen-Entsetzlichkeiten eigener Wahl einsetzen].
And now to something completely different: Hättest du gewusst, dass trockene Hyänenkacke weiß ist? Weil Hyänen die Knochen ihrer Beute mit fressen und die unverdaulichen Reste wieder ausgeschieden werden. Wer einmal die Zähne einer Hyäne gesehen hat, weiß: Du willst nicht die Beute sein.
Die Bilder unten entstanden in Tansania, im Ngorongoro-Krater, wo man problemlos an wildlebende Hyänen herankommt. Und an das, was sie gemacht haben.
👉 kleine Beiträge wie dieser sind Erinnerungen: an reine Freude, die ich empfunden habe - und häufig auch immer wieder, wenn ich sie sehe. Ein ungewöhnlicher Blick, überraschende Sichtweisen und Entdeckungen, inspirierende Kreativität, ein schöner Gedanke, gelungenes Handwerk, schöne Formulierungen, Dinge mit Seele. Sie sind vollkommen zweck- und absichtsfrei - und trotzdem alles andere als sinnlos: Es tut unendlich gut, sich jeden Tag über etwas zu freuen. Und sei es noch so unbedeutend. Enjoy!
Fotos: Hartmut Ulrich